Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e.V.
 

 

Aktuelles

 26.04.2020

Großer Dank dem Landesverband VVN-BdA

Der Förderverein bedankt sich herzlich für die großzügige Spende des Landesverbandes VVN-BdA. Diese wird weiter helfen, die begonnenen Renovierungsarbeiten am Vereinshaus kontinuierlich weiterzuführen.

 18.03.2020

Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Lagerbefreiung abgesagt

Aus verständlichen Gründen und zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter sowie Vereinsmitglieder wurde die Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Lagerbefreiung durch die Sowjetarmee am 23. April 1945 abgesagt.
Wir bitten um Verständnis.

17.03.2020

Herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung an DIE LINKE.Verein der Bundesfraktion

Der Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. freut sich über die Spende des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE und bedankt sich herzlich dafür.
Mit diesem Geld wird es möglich sein, die begonnenen Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten im Vereinshaus Kreinitz weiter voran zu bringen, um künftig noch mehr Besuchern der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain eine Übernachtung anbieten zu können, wenn sie am historischen Ort des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Zeithain/Jacobsthal lernen möchten.

04.02.2020

Es ist vollbracht...

Nach dem uns im vergangen Jahr der Antrag auf Förderung für die Renovierung unseres Vereinshauses genehmigt worden war, können wir nun mit Stolz berichten, dass alle vorgesehenen Aufgaben fachmännisch von Spezialisten ihres Gewerkes zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt wurden. Nun kann die neue Saison beginnen, die Gäste werden saubere sanitäre Einrichtungen vorfinden genauso wie hygienische und leicht zu pflegende Fußböden in ihren Unterkünften.

Unser Dank gilt insbesondere dem Landratsamt Meißen für die finanzielle Förderung unseres Projekts, dem Regionalmanagement Elbe-Röder-Dreieck für das Vorschlagen zur Förderwürdigkeit und natürlich allen beteiligten Handwerkern für die geleistete Arbeit.

22.03.2019

Jetzt geht's los...

Nach dem bereits im vergangenen Jahr die Auswahl unseres Projektes als förderfähig erfolgte, kam nun endlich der langersehnte Bewilligungsbescheid des Landratsamts ins Haus geflattert.

Nun gilt es, mit den Handwerkern in Kontakt zu kommen, um alle Arbeiten gut zu koordinieren, denn schließlich gibt es schon für dieses Jahr die ersten Unterkunftsbelegungen. Ob diese allerdings schon in den Genuss der Renovierung kommen können, hängt von den Kapazitäten der Handwerker ab.

Übrigens: Ganz wichtig! Das Schreiben des Landratsamt enthält noch die alte, strittige Adresse. Der Antrag auf Förderung wurde weit vor der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung des Fördervereins mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten gestellt und kann demzufolge die dort getroffenen Festlegungen noch nicht berücksichtigen.


30.09.2018

Förderwürdig - Die erste Hürde ist genommen

Der Förderverein Ehrenhain Gedenkstätte Zeithain e. V. hat sich mit einem Antrag auf Förderung der Sanierung des Vereinshauses in Kreinitz beim Regionalmanagement Elbe-Röder-Dreieck beworben. Der Koordinierungskreis als regionales Entscheidungsgremium zur LEADER-Förderung hat den Antrag als förderwürdig eingestuft. Nun ist der zweite Schritt zu unternehmen, den Antrag zur Bewilligung beim Landratsamt Meißen zu stellen.

 

Postalische Kontaktaufnahme

Aufgrund aktueller Entwicklungen und zur Vermeidung eines Rechtsstreits zuungunsten unseres Vereins bitten wir die Besucher zur Kenntnis zu nehmen, dass der Verein nach wie vor satzungsmäßig seinen Sitz in Zeithain hat. Für die direkte postalische Kontaktaufnahme verwenden Sie bitte die Adresse des Vereinsvorsitzenden. Wir bitten um Verständnis.

Peter Franke
Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e.V.
Reußner Str. 8
D-01616 Strehla

25.03.2018

Einladung

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten für die Opfer politischer Gewaltherrschaft/Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, die Gemeinde Zeithain und der Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. laden herzlich ein zur 

Gedenkfeier anlässlich des 73. Jahrestages
der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain am 23. April 1945.

Die Gedenkfeier findet am Montag, 23. April 2018, 15.00 bis 18.30 Uhr in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain statt. Schirmherr der Gedenkfeier wird der Präsident des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler sein, der auch ein Grußwort halten wird. Ebenso wird der Staatsekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Uwe Gaul, ein Grundwort an die Anwesenden richten.

Besonders freuen wir uns über die bereits zugesagte Teilnahme von Angehörigen sowjetischer und britischer Kriegsgefangenen. Weiter Gäste aus Polen und Italien sind eingeladen.

Zu den eingeladenen Gästen zählen auch diplomatische Vertreter aus der Russischen Föderation, der Republik Belarus, aus Italien, Polen und aus der Republik Kasachstan.

Die musikalische Umrahmung wird traditionsgemäß wieder vom Bläserensemble Riesa übernommen.

Die Totenehrung wird am Obelisk stattfinden. Dazu haben der Erzpriester Dawidow und der Rabbiner Nachama ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Gegen 16.30 Uhr wird dann die Sonderausstellung „Gefangenenportraits“ des Zentralen polnischen Kriegsgefangenenmuseums Lambinowice/Opole (Polen) in der ehemaligen Lagerbaracke eröffnet. 

Ab ca. 16.45 Uhr kann im Festzelt ein Imbiss eingenommen und mit den Gästen in Gedankenaustausch getreten werden.

Der größte Teil der Veranstaltung wird im Festzelt stattfinden bis auf die Totenehrung am Obelisk.

07.03.2018

Buchvorstellung

Im Stadtmuseum Riesa, das auch Mitglied im Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. ist, fand am 07. März 2017 die angekündigte Buchvorstellung statt. Ca. 40 Personen folgten der Einladung. Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme der Bürgermeister aus Strehla, Jörg Jeromin, und aus Wülknitz, Hannes Clauß. Zudem waren auch mehrere Ortschronisten anwesend. Bei der anschließenden Fragestunde an die anwesenden Autoren Dr. Hans Brenner, Dr. Klaus-Dieter Müller und Dietmar Wedel wurde das Engagement aller am Buch Beteiligten gewürdigt und drauf hingewiesen, dass es unbedingt an den Schulen genutzt werden sollte. Dr. Brenner erklärte, dass dieses Buch im Moment an der Universität Leipzig von Geschichtslehrerstudenten für den Einsatz im Unterricht an sächsischen Schulen vorbereitet wird. Die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Schulen erläuterten, wie sie bereits jetzt das Thema im Unterricht behandeln und wie sie künftig das Buch zur weiteren Veranschaulichung von Geschichte im heimatlichen Umfeld nutzen werden.

NS-Terror und Verfolgung in Sachsen - Von den Frühen Konzentrationslagern bis zu den Todesmärschen

Dr. Klaus-Dieter Müller stellt das Buch vor

Dr. Hans Brenner spricht zu den so genannten Todesmärschen

Peter Franke moderiert die Fragerunde

03.02.2018

Der Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. und das Stadtmuseum Riesa laden zur Präsentation des eben neu erschienenen Buches

NS-Terror und Verfolgung in Sachsen - Von den Frühen Konzentrationslagern bis zu den Todesmärschen

für den Mittwoch, 07. März 2017, 17 Uhr
in den Benno-Werth-Saal des Stadtmuseums Riesa,
Poppitzer Platz 3, 01589 Riesa ein.

Dieses Buch wirft ein neues Licht auf die Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 in Sachsen. Zu den Themen zählen das System der Frühen Konzentrationslager von 1933 bis 1937 (in mindestens 80 sächsischen Städten und Gemeinden) die politischen Prozesse gegen Gegner des NS-Systems, Opferschicksale aus den verschiedenen Verfolgtengruppen und die als Todesmärsche bezeichneten Evakuierungsmärsche aus Konzentrationslagern und deren Außenlagern ab Herbst/Winter 1944 über sächsisches Territorium. Mit einem umfangreichen Datenanhang und vier thematischen Karten liefert das Buch nuestes Forschungsmaterial für die sächsische Heimat- und Landesgeschichte sowie die Forschung zum Nationalsozialismus.

Diese Veranstaltung wird unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und die sächsische Landeszentrale für politische Bildung.

25.01.2018

Aus Anlass des Gedenkstages für die Opfer des Nationalsozialismus stellte die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Sächsischen Landtag unter Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten, Dr. Matthias Rößler, das neu erschienene Buch

NS-Terror und Verfolgung in Sachsen
Von den Frühen Konzentrationslagern bis zu den Todesmärschen

vor.

Der Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. ist besonders stolz darauf, dass sein stellvertretender Vorsitzender einen recht erheblichen Anteil an der Entstehung und Herausgabe des Buches hat. In seiner Moderation erwähnte Werner Rellecke von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung die Mitarbeit Dr. Klaus-Dieter Müllers, der das Buch redaktionell betreute, unter anderem die einzelnen Texte und Fußnoten in eine einheitliche Form gebracht hat und als Mitherausgeber auftritt.

Der Förderverein bereitet gegenwärtig eine ähnliche Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Riesa vor

Vortrag Dr.  Müller

Dr. Klaus-Dieter Müller beginnt die Buchvorstellung

Todesmärsche

Dr. Brenner spricht zu den Todesmärschen

Professor Dr. Jäschke erklärt das Entstehen von Geschichtskarten

23.11.2017

Gefallene Rotarmisten erhalten in Nünchritz einen Namen –
Ehrenmal nach Sanierung eingeweiht

Mit großer Genugtuung nimmt der Förderverein Ehrenhain Gedenkstätte Zeithain e. V. die Einweihung des sanierten Denkmals für die gefallenen Rotarmisten zur Kenntnis. Besonders wichtig ist für den Förderverein das Engagement der Gemeinde Nünchritz, die nun die Gefallenen mit Namen ohne Rechtschreibfehler in Ehren hält.
Seitens des Fördervereins war unser Mitglied Dr. Bernd Fischer anwesend.

 

 Das neu eingeweihte sanierte Denkmal für die gefallenen Sowjetsoldaten.

Den Gefallenen einen Namen geben.

19.11.2017

Volkstrauertag

Anlässlich des Volkstrauertages lud die Reservistenkameradschaft Riesa der Landesgruppe Sachsen zur Kranzniederlegung auf den Waldfriedhof der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain ein.

Der Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. nahm die Einladung dankend an und schlug vor, mit der Reservistenkameradschaft eine Vereinbarung zur künftigen Kooperation zwischen Verein und Reservistenkameradschaft zu erarbeiten, um dem Volkstrauertag dauerhaft einen würdigen Rahmen zu verleihen.

Lesen Sie auch den Artikel aus der Sächsischen Zeitung vom 15. November 2017, warum die Reservistenkameradschaft sich für die Gedenkstätte Zeithain entschieden hat.

Vertreter der Reservistenkameradschaft und der Gemeinde Zeithain.

Der Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, Jens Nagel, hält die Gedenkrede.

Kranzniederlegung durch Vertreter der Reservistenkameradschaft und der Gemeinde Zeithain

Musikalische Umrahmung



 Totengedenken


23.10.2017

Öffentliche Anhörung im Landtag

Am 23. Oktober 2017 fand auf Antrag der Fraktion GRÜNE eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien des Sächsischen Landtages zum Thema „Gedenkstättenarbeit und Erinnerungskultur in Sachsen weiterentwickeln“ statt.

Dazu wurden von den einzelnen Fraktionen Sachverständige eingeladen, die sich in einem 10-minütigen Statement dazu äußern konnten und anschließend die Fragen der Abgeordneten beantworteten.

Die Sachverständige waren:

  • Peter Franke – Vorsitzender des Vorstandes Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V.
  • Professor Dr. Bernhard Graf – Staatliche Museen Berlin, Leiter Institut für Museumsforschung
  • Professor Dr. Uwe Hirschfeld – Professor für Politische Theologie und Bildung an der Evangelischen Hochschule Dresden
  • Vera Lengsfeld – Autorin, Zeitzeugin, Referentin – Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
  • Dr. Jörg Morré – Direktor Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
  • Siegried Reiprich – Geschäftsführer Stiftung Sächsische Gedenkstätten
  • Daniela Schmohl – Vertreterin der NS-Opferverbände, Stiftung Sächsische Gedenkstätten
  • Dr. Peter Wurschi – Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Ettersberg


21.10.2017

Jubiläumsmitgliederversammlung

Am 21. Oktober 2017 beging der Förderverein sein 20-jähriges Jubiläum mit einer ganz anderen Form einer Mitgliederversammlung. Zum einen wurde die Öffentlichkeit eingeladen, zum anderen mietete der Verein den Bus der Naturschutzverwaltung Königsbrücker Heide – Gohrischheide. Mit diesem geländegängigen Vehikel ging es dann drei Stunden durch das Heidegebiet. Hierbei konnten die Vereinsmitglieder und Gäste einen Einblick erhalten, welches Ausmaß das Gelände nimmt. Leider kann das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers immer noch nicht befahren werden.Dennoch war die Rundfahrt für alle ein großes Erlebnis, zumal sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte und hier und da den goldenen Herbst  so richtig zur Geltung brachte.   

Anschließend trafen sich alle noch in der Sportgaststätte Gohlis. Bei diesem Treffen wurde in lockerer Runde über Erreichtes gesprochen, über neue Herausforderungen informiert und konkrete Ergebnisse der Mitglieder präsentiert. So stellte zum Beispiel unser Vorstandsmitglied Roland Hering eine Broschüre vor, in der er das Lebensbild seines Vaters nachzeichnete. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen die Fragen, ob Widerstandskämpfer sich als Helden sahen und welche Auswirkungen politisches und gesellschaftliches Engagement in der Illegalität für die betroffenen Familien hatten. Damit stellte Roland Hering die Betrachtung von Widerstandskämpfern unter einen neuen Gesichtspunkt.

Frau Schlennstedt, die als Besucherin anwesend war, stellte Arbeiten ihrer Schüler vom Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft vor, die im Rahmen des Geschichts- und Gemeinschaftskundeunterricht entstanden. Ihre Schüler fertigten verschiedenartige Dokumentationen über Gedenkstätten und Denkmäler im näheren Umkreis von Riesa an. Dabei nahm die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain einen großen Platz ein. Sehr anschaulich wurde das durch eine Lesepräsentation demonstriert. Solche Erlebnisse bestärken uns als Verein, die historisch-politische Bildungsarbeit der Gedenkstätte weiter zu unterstützen.

Ebenso beeindruckend waren persönliche Gespräche mit Mitgliedern und Gästen über Schicksale eigener Familienmitglieder. Auch hier kamen alle Anwesenden zur übereinstimmenden Erkenntnis, dass es nicht aufhören darf, unsere Geschichte stets neu zu hinterfragen und sich mit ihr kritisch auseinander zu setzten.

Der Dank des Vorstandes geht auch und besonders an das Team der Sportgaststätte, die mit kulinarischen Köstlichkeiten dem Abend einen sehr angenehmen Rahmen gegeben haben.


Mit diesem Bus ging es in das Gelände  der Gohrischheide

Der Revierförster Stefan Müller erklärt vom Aussichtsturm am ehemaligen Flugfeld mittels einer Karte, wie groß das Gelände insgesamt ist.



„Der Herbst steht auf der Leiter und malt die Blätter an…“ – Blick über das ehemalige Flugfeld

Um so einen Aussichtsturm kämpfen wir für das Gebiet des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers



So mancher interessante Fund stellt Förster und Historiker gleichermaßen vor Fragen, wie diese Grabplatte einer Zivilistin. Wie mag die Platte hier an den Rand des Flugfeldes gekommen sein?

Aufstieg zum Feldherrenhügel… Auf der Grundplatte des ehemaligen Forsthauses des verschwundenen Dorfs Gohrisch wurde uns gezeigt, wo das eigentlich Dorf, das dem Gelände seinen Namen gab, lag. Neben der Mühlberger Straße, dem größten Baum als Markierungspunkt in der Landschaft und eben der Grundplatte des Forsthauses weißt nichts mehr darauf hin, dass hier einst ein Dorf stand.



Der Besenginster verdrängt immer mehr die Heidepflanzen und dominiert dort, wo er für sich günstige Bedingungen vorfindet. Nur ein starker frostiger Winter könnte helfen, dass in diesen Gebieten die Heide wieder eine Chance hat.

Roland Hering bei der Vorstellung des Lebensbildes seines Vaters.



15.10.2017

10. Einsatz der Reservistenkameradschaft

Am 21. September 2017 fand die Abschlussveranstaltung des 10. Einsatzes der Reservistenkameradschaft Achim e. V. im Rahmen der Kriegsgräberpflege durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Sachsen, statt. Mit der Reservistenkameradschaft der Bundeswehr verbindet der Förderverein eine zuverlässige und kontinuierliche Zusammenarbeit, die darauf gerichtet ist, in einem zehntägigen jährlichen Einsatz die Kriegsgräber der Gedenkstätte zu pflegen und damit die Gemeindeverwaltung Zeithain tatkräftig zu unterstützen. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Sachsen, die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, die Gemeinde Zeithain und der unser Förderverein brachten ihren tiefen Dank für die geleistete Arbeit und den Wunsch zum Ausdruck, auch in Zukunft solche Pflegeinsätze weiter durchzuführen.


Jens Nagel, der Leiter der Gedenkstätte, eröffnet die Abschlussveranstaltung.

Totengedenken durch die Reservistenkameradschaft



Der Bürgermeister der Gemeinde Zeithain, der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Leiter der Gedenkstätte legen Kränze nieder.

Traditionell pflanzen die Angehörigen der Reservistenkameradschaft nach Abschluss ihres Einsatzes russischen Flieder auf dem Gedenkstättengelände.



Auch der Bürgermeister der Gemeinde Strehla (3. v. r.) nahm an der Gedenkveranstaltung als Gast teil.

Der Kulturamtsleiter der Stadt Markleeberg (2. v. l.) informierte sich über die Arbeit und den Umgang mit Kriegsgräbern beim Leiter der Gedenkstätte und den Vertretern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.



05.10.2017

Sanierungsarbeiten am Vereinshaus in Angriff genommen

Die ersten notwendigen Sanierungsarbeiten am Vereinshaus wurden am 05. Oktober 2017 in Angriff genommen. Dabei wurden zwei desolate Fenster an der Giebelseite des Hauses ersetzt.Bei den Handwerkerarbeiten wurde der Verein von der Firma Bernd Fischer aus Strehla und Firma Mario Schneider aus Riesa-Canitz unterstützt.

Unsere Handwerker bei der Arbeit


Geschafft – die neuen Fenster sind eingebaut.


20.09.2017

Bundesinnenminister Thomas de Maizière

Am Mittwoch, 21. September 2017, nahm der Vereinsvorsitzende die Gelegenheit war, den derzeitigen Bundesinnenminister, Herrn Thomas de Maizière, in die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain offiziell einzuladen. Dazu übergab er dem Minister eine Broschüre über die Gedenkstätte und eine weitere Broschüre über die Tätigkeit des Vereins.


18.09.2017

AKTUALISIERT: Unser Verein wird 20 Jahre!

Liebes Vereinsmitglied, liebe Mitstreiter und Freunde,

zu unserer Jubiläumsmitgliederversammlung aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Fördervereins Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. lade ich euch recht herzlich für den

Samstag, 21. Oktober 2017

für 12.45 Uhr in die Abendrothstraße nach Zeithain ein.

Treffpunktadresse für anreisende Teilnehmer mit Navigationssystem:
Abendrothstr. 122, 01619 Zeithain (Sachsenforst, Forstrevier)

Das ist unser Plan:

13.00 Uhr:

  • Abfahrt mit dem geländegängigen Bus, Rundfahrt durch das Gelände der Gohrischheide, Dauer ca. 3 Stunden. Für die Rundfahrt wurden Spendengelder eingeworben, sie ist deshalb für die Teilnehmer kostenlos.

13.00 Uhr:

  • Ankunft am Ausgangspunkt

17.00Uhr:

  • gemütliches Beisammensein mit Imbiss. Wir haben den Imbiss pro Person mit €15 kalkuliert, zzgl. Getränke

Während des Beisammenseins möchten wir euch über die gegenwärtige Situation des Vereins informieren, die sich seit unserer Wahlversammlung im September 2016 glücklicherweise zum Positiven verändert hat. Wir möchten euch auch vorstellen, welche weiteren Projekte wir angehen möchten.

Damit wir genau wissen, wie viele Mitglieder teilnehmen möchten, benötigen wir die Rückmeldung bis zum 30. September 2017 über die Rundfahrt und zum gemütlichen Beisammensein.

13.08.2017

Abschluss SCI-Work-Camp 2017

Am Donnerstag, 10. August 2017, fand die offizielle Abschlussveranstaltung des internationalen Work-Camps des SCI 2017 statt, das von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten für die Opfer von politischer Gewalt gemeinsam mit dem Deutschen Zweig des SCI durchgeführt und vom Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. unterstützt wurde.


Nora Manjukan, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, übergibt allen Teilnehmern im Auftrag der Stiftung Sächsische Gedenkstätten die Teilnehmerzertifikate.

Besonderer Dank gilt dabei Rolf Schwarz und Nicola Scott für ihre langjährige Tätigkeit als Leiter des internationalen Work-Camps.



Bärbel Schulz von der Firma Schulz+Drieschner GbR betreute die Arbeiten der Camp-Teilnehmer ausfachlicher Sicht. Sie bedankt sich bei den Camp-Leitern für die angenehme Zusammenarbeit.




Der Vorsitzende des Fördervereins, Peter Franke, bedankt sich bei der fachlichen Betreuerin des Work-Camps, Bärbel Schulz, für ihr fachliches Engagement, ohne das auf lange Sicht der geplante Geschichts- und Naturlehrpfand wohl nicht zustande kommen würde.

Anastasia Ilinyhk aus Russland fand bei den Sicherungsarbeiten auf dem Gelände eine halbe Erkennungsmarke eines Kriegsgefangenen. Durch die aufgedruckte Nummer konnte sogar das Schicksal des Kriegsgefangenen nachvollzogen werden.



09.08.2017

Neues vom SCI-Work-Camp

Am 8. August 2017 besuchte Tatjana Ivanow (3. v.l.) mit ihrem Vater (4.v..) die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain. Tatjana stammt aus Sibirien und wohnt seit vielen Jahren in Riesa. Noch immer hat sie Kontakt zu ihren ehemaligen Lehrern (1. und 2. V. r.). Tatjanas Lehrerin wusste, dass ihr Großvater in einem Kriegsgefangenenlager in Deutschland verstorben war. Durch den regelmäßigen Kontakt zu Tatjana erfuhr sie dann, dass es möglicherweise das Lager in Zeithain war, in dem der Großvater als Kriegsgefangener eingesperrt war. Durch gezielte Recherche wurde diese Vermutung Gewissheit. Nun kam Tatjanas ehemalige Lehrerin und inzwischen langjährige Freundin an den Ort, an dem ihr Großvater beerdigt ist und konnte Abschied nehmen.

Unser Vereinsmitglied, Dr. Bernd Fischer 2. v.l., führte die Gäste in russischer Sprache durch die Gedenkstätte.

Ebenfalls am 8. August 2017 besuchten die Teilnehmer des Work-Camps Meißen, welches vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge organisiert wurde, den Ehrenhain in Zeithain. Nach einer Führung im Ehrenhain besuchten sie die Teilnehmer des SCI-Work-Camps in Jacobsthal und besuchten anschließend Lorenzkirch. Dort sahen sie sich die Gedenkstätte auf dem Friedhof an, der an die Opfer der Brückensprengung kurz vor Ende des 2. Weltkriegs erinnert. Schließlich setzten die Besucher mit der Fähre über die Elbe, wo sie vom Vorsitzenden des Fördervereins Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain begrüßt wurden, der ihnen das Denkmal der Begegnung erklärte.




08.08.2017

Besuch einer Landtagsabgeordneten im Verein

Am Freitag, 04. August 2017, besuchte Kerstin Lauterbauch, Mitglied des Sächsischen Landtags, Fraktion Die LINKE, die Teilnehmer des SCI-Work-Camp in der Unterkunft des Fördervereins Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e.V. in Kreinitz. Bei einem gemeinsamen Frühstück kam Frau Lauterbach mit den Jugendlichen aus aller Welt ins Gespräch und informierte sich über die Gründe und Motivation, an diesem Work-Camp teilzunehmen.

Im Anschluss fand ein Gespräch mit Vorstandsmitgliedern des Vereins statt, in dem sich Frau Lauterbach über den Stand des Natur- und Geschichtslehrpfades informierte.




29.07.2017

SCI - Service Civil International Work Camp 2017

Auch in diesem Jahr findet ein internationales Work-Camp auf dem ehemaligen Gelände der Kriegsgefangenenlagers Zeithain/Jacobstahl statt, das von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain in Kooperation mit SCI-Deutscher Zweig e.V. ausgerichtet wird.

Der Förderverein unterstützt dieses Work-Camp auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten wie in den vergangenen Jahren auch.

Neben den Arbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers stehen auch vielfältige Freizeitaktivitäten auf dem Programm, wie zum Beispiel ein Besuch in der Landeshauptstadt und der Umgebung der Gemeinde Zeithain. Wichtig für alle Teilnehmer ist auch der Austausch mit Jugendlichen aus aller Welt.


Eröffnung durch den Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, Herrn Nagel (3. v.l.) gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Zeithain, Herrn Hänsel (5. v.l) und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Franke (4. v.l.).

Die Arbeiten im Work-Camp werden fachlich unterstützt von Bärbel Schulz (2. v.r.), die als Architektin und Archäologin die Sicherungsarbeiten betreut. Rolf Schwarz (3. v.r.) und Nicola Scott (1. v.r.) betreuen die 12 Teilnehmer.

Teilnehmer des SCI Work Camps 2017. Sie kommen aus der Türkei, Deutschland, Russland, Mexiko, der Ukraine, aus Spanien, Slowenien, Italien und der Tschechischen Republik.



27.06.2017

N a c h r u f

Egon Förster

26.02.1928 - 17.06.2017

In tiefer Trauer haben wir vom Ableben unseres langjährigen Vereinsmitglieds, Herrn Egon Förster, erfahren.

Herr Förster gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V. Bereits in den 1970ern und 1980ern leistete er für die heutige Gedenkstätte Zeithain Pionierarbeit. Als Lehrer und Direktor der Schule in Wülknitz erforschte er schon sehr zeitig gemeinsam mit Schülern Schicksale von Gefangenen des Kriegsgefangenenlagers Zeithain/Jacobsthal

Durch seinen persönlichen Einsatz und viele persönliche Kontakte war es möglich, anhand von Originalunterlagen Lebensbilder ehemaliger Inhaftierter nachzuzeichnen. Die Forschungsarbeiten unter seiner Leitung mündeten in Broschüren und waren letztlich auch der Grundstock für die heutige Gedenkstätte.

Aus Anlass des 40. Jahrestages der Befreiung Hitlerdeutschlands durch die Sowjetunion wurde dann schließlich auf dem Gelände der heutigen Gedenkstätte die erste museale Ausstellung eröffnet.

Als dann wenige Jahre nach der politischen Wende in der DDR die Gedenkstätte geschlossen worden war, gehörte Egon Förster zu den ersten, die sich mit der Gründung des Fördervereins für die Wiedereröffnung der Gedenkstätte stark gemacht hatte.

Viele Jahre lang gestaltete Egon Förster die Arbeit des Fördervereins mit seinen Forschungsergebnissen

Wir verlieren mit Egon Förster einen großartigen Mitstreiter auf dem Gebiet der Erinnerungskultur gegen das Vergessen der Gräueltaten des Hitlerfaschismus.

Egon Förster wird für immer einen wichtigen Platz in unserem Verein einnehmen.  

Für die Mitglieder des
Fördervereins Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e. V.  

Peter Franke
Vorsitzender

13.05.2017

Das war unser Arbeitseinsatz im Vereinsheim

Ein herzliches Dankeschön an die Vereinsmitglieder, die am Samstagvormittag geholfen haben, das Vereinsheim gründlich zu reinigen. Auch an die, die sich bereit erklärt hatten, jedoch wegen Kommunikationsproblemen nicht abgeholt wurden. Sorry.

Die Schüler vom Evangelischen Gymnasium Leipzig können anreisen. Die Unterkunft ist hergerichtet. Wir freuen uns schon auf euren Einsatz.









(Fotos: D. Worgul)

30.04.2017

72. Jahrestag der Lagerbefreiung

Aus Anlass des  72. Jahrestages der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain fand am Sonntag, dem 23. April 2017, fand in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain eine Gedenkfeier statt. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler.

Die Gedenkstätte erinnert jährlich an die Opfer von Verbrechen der Wehrmacht an Kriegsgefangenen im Lager Zeithain zwischen 1941 und 1945. Insgesamt sind zwischen 25.000 und 30.000 sowjetische und mehr als 900 Kriegsgefangene aus Italien, Polen und Serbien in Zeithain verstorben. Gründe waren vor allem mangelhafte Ernährung und katastrophale hygienische Bedingungen bei gleichzeitig kräftezehrender Zwangsarbeit.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft/Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, dem Förderverein Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain e.V. sowie der Gemeinde Zeithain.

Die Historikerin Dr. Ramona Saavedra Santis eröffnete im Anschluss der Gedenkfeier die Sonderausstellung „Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ“. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen sowjetische Soldatinnen, die als Kriegsgefangene in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück gelangten.

Die folgenden Fotos sollen einen Eindruck von dieser Gedenkfeier geben.